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MG - Mar Gabriel re-active (e.V. in Gründung)

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Blick aus der Ferne auf Mardin

Blick aus der Ferne auf Mardin

Mardin liegt am Rand des südlichen Tur Abdin, 30 km von der syrischen Grenze entfernt. Heute ist sie die Provinzhauptstadt dieser Region. Bis zum Beginn des Islam war die Bevölkerung hier christlich. Auch später, bis ins 19. Jh. hinein, bekannte sich noch etwa die Hälfte zum Christentum. Die meisten gehörten der syrisch-orthodoxen Kirche an. Außerdem lebten hier Armenier und Chaldäer. Nach dem 1. Weltkrieg wanderten diejenigen, die durch die Massaker der türkischen Truppen überlebt hatten, nach Istanbul oder ins Ausland aus.

Schon früh bauten die Christen in Mardin kunsthistorisch bedeutende Kirchen, z.B. Mar Michael (Michaeliskirche), aus dem 4. Jh. Die Kirche der Vierzig Märtyrer von Sebastia war bis zum Tode des Metropoliten Philoxenos Hanna Dolabani 1969 Bischofssitz. Dieses Bauwerk stammt aus dem Jahre 569, wurde mehrfach zerstört und wiederaufgebaut. In den Kirchen der Stadt konnten zahlreiche Evangeliare und alte Handschriften vor der Zerstörung gerettet werden.