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MG - Mar Gabriel re-active (e.V. in Gründung)

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Kloster Mar Augin

Mar Augin

"Mar Augin" war Ägypter aus Qlysma, dem heutigen Suez. Zuerst lebte er als Mönch im Kloster des heiligen Pachomius in Tabennesi bei Dendera in Oberägypten. Später reiste er nach Mesopotamien, lebte als Einsiedler auf dem Berg Izlo und wurde wegen seiner Lebensweise überall verehrt. Nach seinem Tod errichteten nestorianische Mönche auf dem Berg ein Kloster, das bis heute "Mar Augin" heisst. Jahrhunderte lang blieb Mar Augin eine Hochburg der Gelehrsamkeit. Mehrere Manuskripte, die dort geschrieben wurden, belegen es. Bis Ende des 15. Jh. lebten mehrere Hundert nestorianische Mönche im Kloster.

Nach dem Niedergang der "Apostolischen Kirche des Ostens" durch die Vernichtungszüge der Tataren nahm die syrisch-orthodoxe Kirche um 1800 das Kloster im Besitz. Bis 1970 lebten und beteten hier Mönche. Unter dem Druck der kurdischen Nachbarschaft flüchteten viele Christen aus den umliegenden Dörfern, mit ihnen auch die Mönche des Klosters.

Die Erinnerung an den Heiligen Augin ist bei den syrischen Christen im Tur Abdin bis heute wach geblieben. Jedes Jahr besuchen viele von ihnen die Klosterruinen, um am Grab des Heiligen zu beten.

antike Säulen, Reste der Ruine